EIN KOMMEN UND GEHEN

kommenundgehenEs scheint der natürliche Lauf der Dinge zu sein. Sobald neue Menschen in dein Leben treten, verschwinden manch andere lieb gewonnene wiederum zwangsläufig. Für beides ist wohl kein Platz. Und mir geht es mittlerweile richtig gut dabei, habe es in der kurzen Zeit nach Hoch und Tiefs gelernt, gar akzeptiert, dass man niemanden an sich binden kann. Ob von allein, oder nach dem letzten großen Knall. Wer gehen will, soll gehen. Muss und darf seinen eigenen neuen Weg bestreiten. Werde versuchen, nie mehr jemanden daran zu hindern. Sich auf Neues konzentrieren, das ist jetzt wichtig. Das Leben genießen und die Dinge so nehmen, wie sie kommen, das musste ich lernen. Über schlechte Gewohnheiten nachdenken, sich überlegen, ob man so sein will, wie man war und ist – das mache ich. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn etwas vorbei geht. Vielleicht ist es auch genau das, was einen wach rüttelt. Mehr Zeit mit sich selbst verbringen, in sich hineinhorchen. Was will ich und wo will ich hin. Ich denke, das heißt erwachsen werden. Das Lernen ist ein ständiger Prozess, der nicht auf Wissen beruht und der einen das ganze Leben lang begleitet. Mit Schmerz, Trauer, Wut und Freude einen festigt. Hier schließe ich nun endgültig ab. Ich bin immer noch ich selbst, mit dem Versuch besser zu sein.

12903618_1063991183639442_1169231356_o

More about Anita

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.